Mi

11

Mär

2009

Heizungsmodernisierung wird noch mehr gefördert

Bis zu 2.500 Zuschuss für den Austausch der Heizungsanlage und Ersatz durch eine Brennwertheizung. Viele Spannde Möglichkeiten bietet die Ausweitung der KfW-Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren.

 

Quelle: www.baulinks.de (23.2.2009)  

Die Bundesregierung hat ihre Programme für Gebäudesanierung nachgebessert. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dehnt die Initiativen "Wohnraum-Modernisieren" und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm auf die Förderung von u.a. Brennwertheizungen aus: Wer einen neuen Brennwertkessel einbaut, kann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen einmaligen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionssumme oder maximal 2.500 Euro erhalten.

 


Bild vergrößern

Bisher unterstützte die Bundesregierung im CO2-Gebäudesanierungsprogramm ausschließlich die Kombination verschiedener Maßnahmen, wie zum Beispiel den Einbau eines Brennwertkessels in Verbindung mit Solarthermie. Neu ist, dass Verbraucher in Zukunft auch Einzelmaßnahmen, also beispielsweise den Ersatz einer veralteten Zentralheizung durch eine moderne Brennwertanlage, bezuschussen lassen können. "Das ist auch gut so, denn nicht überall im Gebäudebestand ist der Einbau einer solarthermischen Anlage aufgrund der Ausrichtung und Bebauungsstruktur technisch und wirtschaftlich möglich", betont Bernhard Funk, Sprecher der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU).

 

Brennwerttechnik im Förder-Check

An erster Stelle beim "Förder-Check" steht das "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" der KfW Förderbank. Zu den förderungswürdigen Einzelmaßnahmen gehört auch das Ersetzen der alten Heizung durch einen Brennwertkessel. Fünf Prozent der Investitionen in die neue Brennwertheizung sowie in die begleitenden Arbeiten werden als Zuschuss nun ausbezahlt. Maximal gibt es 2.500 Euro - siehe auch "Ausweitung der KfW-Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren" vom 22.12.2008.

Der nächste Schritt zur optimalen Förderung besteht darin, das "Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien" mit dem KfW-Programm zu kombinieren. Besonders attraktiv ist dabei zum Beispiel eine staatliche Bonusförderung, die speziell die Heizungsmodernisierung mit Brennwert und Solar belohnt (siehe auch Beitrag "Kesseltauschbonus im Marktanreizprogramm verlängert und erweitert" vom 18.6.2008): Es gibt ...

  • einen Brennwertkessel-Bonus von 750 Euro plus 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche bei der solaren Heizungsunterstützung und
  • Zuschüsse in Höhe von 375 Euro plus 60 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche bei der solaren Warmwasserbereitung.

Förderprogramme einzelner Bundesländer oder des örtlichen Energieversorgers komplettieren das Angebot. Auch hier besteht meist die Chance, mehrere Programmen gleichzeitig nutzen zu können.

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

0 Kommentare

  • loading

Wir Twittern: